Diese Art von Etikett hinterlässt einen Teil seiner Farbe in Form des Standardwortes „void“, eines benutzerdefinierten Textes (z. B. „geöffnet“) oder eines Logos auf dem Produkt. Wenn das Etikett entfernt wird, hinterlässt es einen visuellen Hinweis auf einen Manipulationsversuch. Wird die Nachricht oder das Logo vom Produkt gelöscht, erscheint die gleiche Warnmeldung auch dann noch im Negativ, wenn das Etikett wieder angebracht wird.
Die Besonderheit von Void-Etiketten ist, dass die Warnmeldung oder das Logo unsichtbar bleibt, bis das Etikett entfernt wird. Sobald die Klebefolie von der Oberfläche des Objekts entfernt wurde, kann die Unversehrtheit des Etiketts nicht wiederhergestellt werden und jede Manipulation wird offensichtlich.
Diese Etiketten können auf Waren, die mit Garantie verkauft werden, auf geleasten Waren und auf Waren, die gewartet oder repariert werden, angebracht werden, wodurch unbefugte Eingriffe nachgewiesen werden können. Sie bieten auch eine wirksame Möglichkeit zur Kontrolle und Überwachung der Produktintegrität in der gesamten Lieferkette, von der Herstellung bis zum Verkauf im Einzelhandel.
Die Implementierung dieser Technologie erfordert Änderungen in der Phase des Produktionsverfahrens, in der die Etiketten auf dem Produkt oder der Verpackung angebracht werden. Wie bei anderen Arten von Etiketten gibt es auch für die Void-Etiketten, die nicht manuell aufgebracht werden müssen, je nach Menge teilweise oder vollständig automatisierte Lösungen.
Die Kosten für Void-Etiketten sind relativ gering, variieren allerdings je nach spezifischer Anpassung.