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September 19, 2018 Nachrichten

Veröffentlichung der Studie zur „Erkennung und Analyse von Schadsoftware auf Websites, die mutmaßlich Urheberrechte verletzen“


Das EUIPO veröffentlicht heute eine neue Forschungsstudie.

Einige Websites und mobile Apps veröffentlichen urheberrechtlich geschützte Inhalte auf illegale Weise, manchmal sogar kostenfrei und ohne Registrierung. Neben diesen Inhalten verbreiten derartige Websites häufig verschiedene Arten von Schadsoftware (sogenannte Malware) und potenziell unerwünschte Programme (PUP) und bringen die Nutzer dazu, solche Dateien herunterzuladen und auszuführen. Diese Programme nutzen betrügerische Techniken und sogenanntes Social Engineering – beispielsweise leere Installationen von Spielen oder augenscheinlich „nützliche“ Software –, um die Endnutzer dazu zu bringen, sensible Daten preiszugeben.

Das EUIPO veröffentlicht heute eine neue Forschungsstudie zu diesem Phänomen. Die Forschungsarbeiten wurden in Zusammenarbeit mit dem Interregionalen Forschungsinstitut der Vereinten Nationen für Kriminalität und Rechtspflege (UNICRI) durchgeführt. Bei den Forschungsarbeiten wurde eine ganze Reihe von PUP aufgedeckt, die als „nützliche“ Software, als angebliche Spielinstallationen oder auch als Clients für Video-Streaming-Plattformen getarnt waren. Eine solche Software stellt nicht notwendigerweise eine direkte Gefahr für die Soft- oder Hardware der Nutzer dar. Durch verschiedene Social-Engineering-Tricks kann ein Nutzer jedoch dazu gebracht werden, vertrauliche persönliche Daten oder Kreditkartendetails offenzulegen. Darüber hinaus können auch Informationen über den Computer selbst ohne ausdrückliche Zustimmung des Nutzers an Dritte weitergegeben werden.

Den vollständigen Text der Studie zur „Erkennung und Analyse von Schadsoftware auf Websites, die mutmaßlich Urheberrechte verletzen“ finden Sie hier.  Weitere Veröffentlichungen finden Sie auf unserer Website.