Die wirtschaftlichen Kosten durch die Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums in der Arzneimittelbranche

Diese Studie konzentriert sich auf die wirtschaftlichen Auswirkungen von gefälschten Arzneimitteln auf dem Markt der Europäischen Union sowie auf die Kosten, die der Wirtschaft, dem Staat und der Gesellschaft insgesamt daraus entstehen.

Gefälschte Arzneimittel kosten die Arzneimittelbranche der EU jährlich 10,2 Mrd. EUR und führen zu einem Verlust von 37 700 Arbeitsplätzen.

Die Studie bezieht sich ausschließlich auf die Herstellung und den Großhandel und berücksichtigt nicht den Einzelhandel (z. B. Apotheken).

 

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Jährlich 4,4 % Umsatzeinbußen für die Branche durch Fälschungen
  • Jährlich 10,2 Mrd. EUR Einnahmenverluste für die Branche
  • Zusätzlich jährlich 7,1 Mrd. EUR Einnahmenverluste für damit verbundene Branchen
  • 37 700 direkte Arbeitsplatzverluste
  • 90 900 direkte und indirekte Arbeitsplatzverluste
  • Jährlich 1,7 Mrd. EUR Einnahmenverluste für den Staat (Steuern und Sozialabgaben)
 

In der Studie werden die folgenden Produkte erfasst:

  • Herstellung von pharmazeutischen Produkten: Antisera und sonstige Blutbestandteile, Impfstoffe, verschiedene Arzneimittel, einschließlich homöopathischer Zubereitungen
  • Herstellung chemischer Empfängnisverhütungsmittel zur äußeren Anwendung und hormonaler Präparate zur Empfängnisverhütung
  • Herstellung von Zubereitungen für die medizinische Diagnostik, einschließlich Schwangerschaftstests
  • Herstellung von radioaktiven Stoffen für die In-vivo-Diagnostik
  • Herstellung von biotechnischen pharmazeutischen Erzeugnissen


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Die wirtschaftlichen Kosten durch die Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums in der Arzneimittelbranche

Im vorliegenden Bericht konzentriert sich die Beobachtungsstelle auf die Arzneimittelbranche, einschließlich Herstellung und Großhandel.

 

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