Wie nehmen EU-Bürger geistiges Eigentum wahr? Inwieweit respektieren sie Rechte des geistigen Eigentums? In welcher Weise hängt die Änderung ihrer Wahrnehmung davon ab, wie alt sie sind oder wo sie leben? Im Rahmen einer Reihe von detaillierten Studien hat das EUIPO die erste EU-weite Bewertung der Wahrnehmung von geistigem Eigentum durch EU-Bürger vorgenommen und die entsprechenden Triebkräfte für das Verbraucherverhalten analysiert.

 
Wahrnehmung von geistigem Eigentum

Im Allgemeinen können wir feststellen, dass die Unterstützung für Rechte des geistigen Eigentums bei EU-Bürgern groß ist.

António Campinos, Exekutivdirektor des EUIPO

 

Studie 2017

Eine aktualisierte Analyse und Auswertung mit mehr als 26 500 Befragungen von EU-Bürgern ab 15 Jahren. Aufbauend auf den Ergebnissen der ersten Studie wurden noch 20 % an neuen Fragen aufgenommen.

 

Wesentliche Fakten 2017

Allgemeine Wahrnehmungen: 97 % der Befragten halten es für wichtig, dass Erfinder, Kunstschaffende und Künstler ihre Rechte schützen können und für ihre Arbeit entlohnt werden. 70 % sind der Meinung, dass der Erwerb gefälschter Waren durch nichts gerechtfertigt werden kann. 78 % sind der Ansicht, dass durch den Erwerb gefälschter Waren Unternehmen existenziell bedroht sind und Arbeitsplätze vernichtet werden.

Individuelle Wahrnehmungen: 7 % haben in den letzten 12 Monaten gefälschte Waren erworben. Bei den 15- bis 24-Jährigen beträgt dieser Prozentsatz sogar 15 %. 10 % haben wissentlich auf Inhalte von illegalen Quellen zugegriffen. Bei den 15- bis 24-Jährigen liegt dieser Prozentsatz mit 27 % noch höher. 27 % haben in den letzten 12 Monaten für Inhalte aus legalen Dienstleistungen bezahlt. Bei den 15- bis 24-Jährigen beträgt dieser Prozentsatz 41 %.

 

Über diese Umfrage

Diese Umfrage wurde vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum bei Deloitte in Auftrag gegeben. Befragt wurden Staatsangehörige bzw. Bewohner aller 28 EU-Mitgliedstaaten ab 15 Jahren. Insgesamt wurden 26 555 Befragungen durchgeführt: 1 000 pro Mitgliedstaat in 25 Mitgliedstaaten und 500 pro Mitgliedstaat in drei Mitgliedstaaten (Luxemburg, Malta und Zypern).

 


   
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