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On infringements of intellectual property rights

Förderung und Unterstützung des Werts des geistigen Eigentums

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Geistiges Eigentum in der Bildung

Das Netzwerk „Geistiges Eigentum in der Bildung“ zielt darauf ab, Kreativität, Innovation, Unternehmergeist und verantwortungsvolles digitales Engagement unter jungen Europäern zu fördern.

Im globalisierten und digitalisierten 21. Jahrhundert bilden Kreativität, Innovation, Unternehmergeist und verbesserte digitale Kompetenzen mehr denn je das Herzstück des wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Wohlstands in Europa.

Der Schutz der eigenen Arbeiten und die Achtung vor dem Werk anderer sind für das Berufs- und Privatleben aller Bürger von zunehmender Bedeutung. Die Kenntnis der Grundprinzipien, eigene Ideen und die Ideen anderer zu achten, sowie das Wissen um den Wert ermöglichen es jungen Menschen somit, den finanziellen, gesellschaftlichen und kulturellen Nutzen aus ihrem geistigen Potenzial als Schöpfer digitaler Inhalte zu ziehen. Deshalb sollte das Thema geistiges Eigentum fester Bestandteil der Bildung junger Europäer sein.

Im Anschluss an den Bericht „Geistiges Eigentum in der Bildung in Europa“, in dem deutlich gemacht wird, dass bei der Einbeziehung des geistigen Eigentums in die Bildung mehr Kohärenz erforderlich ist, hat das EUIPO ein Netzwerk von Sachverständigen aus den Bildungsministerien der EU-Mitgliedstaaten und Vertretern der nationalen Ämter für geistiges Eigentum errichtet. Ziel dieses Netzwerks ist es, die relevanten Parteien zusammenzubringen, um einen gemeinsamen Ansatz für geistiges Eigentum in der Bildung zu formulieren, damit Konzepte wie Kreativität, Innovation, Unternehmergeist und die ethische Nutzung von durch geistiges Eigentum geschützten Materialien das Wissen und Verhalten einer verantwortungsbewussten digitalen Generation prägen können. Die Liste der Mitglieder des Netzwerks ist erschöpfend. Die Mitglieder des Netzwerks kommen zweimal im Jahr zu Plenarsitzungen zusammen und arbeiten ganzjährlich an speziellen Aufgaben, die von den Beteiligten des Projekts „Geistiges Eigentum in der Bildung“ aufgestellt wurden.

Ziel dieses Projekts ist die Förderung der rechtmäßigen, ethischen und verantwortungsvollen Nutzung von digitalen Technologien für das Lernen und des entsprechenden Umgangs damit. In der allgemeinen Bildungsstrategie der EU kommt dem Projekt eine zentrale Rolle zu, die in den Schlussfolgerungen des Rates von 2018 zum Thema „Eine Vision für einen europäischen Bildungsraum entwickeln“ hervorgehoben und durch die Schlussfolgerungen des Rates von 2020 zur digitalen Bildung in europäischen Wissensgesellschaften bestätigt wird, in denen das EUIPO-Projekt „Geistiges Eigentum in der Bildung“ und das zugehörige Netzwerk anerkannt wurden und weitere Zustimmung erhalten haben. Darüber hinaus knüpft das Projekt an die Mitteilung der Europäischen Kommission über die Vollendung des europäischen Bildungsraums bis 2025 und den Aktionsplan für digitale Bildung (2021-2027) an, die am 30. September 2020 angenommen wurden und den Weg für die Verwirklichung einer erneuerten Vision für die Bildung bis 2025 ebnen.

Bislang konzentrierte sich das Projekt „Geistiges Eigentum in der Bildung“ vorwiegend auf Grundschulen und weiterführende Schulen sowie auf pädagogische Hochschulen. Im Kontext des Projekts wurden von den Projektbeteiligten und -mitgliedern zahlreiche Unterrichtsmaterialien erstellt und verbreitet. Eines der sichtbarsten Ergebnisse des Projekts „Geistiges Eigentum in der Bildung“ ist die Initiative Ideas Powered@school. Im Rahmen der neu verabschiedeten Strategie für 2021-2025 strebt das Netzwerk „Geistiges Eigentum in der Bildung“ Folgendes an:

  • Stärkung der Partnerschaften mit Lehrergewerkschaften, Schulbuchverlagen und anderen einschlägigen Interessenträgern;
  • Unterstützung der Integration der mit geistigem Eigentum in Zusammenhang stehenden europäischen Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen in die nationalen Lehrpläne;
  • Entwicklung neuer, digitaler Unterrichtsmaterialien für Lehrer zum Thema geistiges Eigentum;
  • Entwicklung von speziellen Kursen/Workshops/Schulungseinheiten für Lehrer;
  • Entwicklung neuer Materialien zum Thema geistiges Eigentum, z. B. durch Zuschüsse und bilaterale Projekte;
  • Erstellung häufig gestellter Fragen (FAQ) zum Urheberrecht für Lehrer nach Ländern, unter Berücksichtigung der Umsetzung der neuen Urheberrechtsrichtlinie/Ausnahmen für Unterrichtszwecke;
  • Verbreitung von digitalen Materialien zum Thema geistiges Eigentum von der Grundschul- bis zur Hochschulbildung in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Netzwerks;
  • Sondierung des Bedarfs an Unterrichtsmaterialien zum Thema geistiges Eigentum für berufliche Bildungseinrichtungen, Fachhochschulen und pädagogische Hochschulen;
  • Auflegen von Pilotprojekten mit Netzwerken von beruflichen Bildungseinrichtungen, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen.

Die Ergebnisse des Projekts „Geistiges Eigentum in der Bildung“ werden häufig vom EUIPO finanziell unterstützt, z. B. durch Kooperationsvereinbarungen mit nationalen Ämtern für geistiges Eigentum und durch Zuschüsse, die sowohl von privaten als auch von öffentlichen Interessenträgern beantragt werden können. Allein im Jahr 2020 finanzierte das EUIPO rund 30 Projekte mit einem Gesamtbudget von etwa 500 000 EUR.

Weiter zu den Unterrichtsmaterialien

Materialien zum Thema „Geistiges Eigentum in der Bildung“

Ressourcen für Mitgliedstaaten zur Umsetzung der Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen

ideaspowered

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Förderung von Kreativität, Innovation und Unternehmergeist in Schulen

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