Zur Startseite gehen
EUIPO
Schützen Sie Ihre Marken und Geschmacksmuster in der Europäischen Union

Schützen Sie Ihr geistiges Eigentum in der Europäischen Union.

Menu

Nachrichten

September 10, 2015 Über das EUIPO

Der Verkauf von gefälschten Sportartikeln kostet die rechtmäßigen Hersteller in der EU jedes Jahr 500 Mio. EUR


Der Verkauf von gefälschten Sportartikeln kostet die rechtmäßigen Hersteller in der EU jedes Jahr 500 Mio. EUR...


Der Verkauf von gefälschten Sportartikeln, wie Fußbällen, Sporthelmen, Tennisschlägern, Skiern, Fitnessgeräten und Skateboards kostet die rechtmäßigen Hersteller in der EU jedes Jahr 500 Mio. EUR.

Aus einer neuen Studie des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt (HABM) geht hervor, dass die Verkaufsverluste aufgrund von gefälschten Sportartikeln - ausgenommen Sportbekleidung - in allen 28 EU-Mitgliedstaaten zusammen 6,5 % aller Verkäufe in dieser Branche ausmachen.

Die Studie zeigt auch, dass in der gesamten EU etwa 2 800 Arbeitsplätze in dieser Branche verloren gehen, da die Hersteller infolge der Fälschungen weniger als sonst verkaufen und deshalb weniger Mitarbeiter beschäftigen.

Aufgrund der indirekten Auswirkungen durch gefälschte Sportartikel gehen in der EU jedes Jahr zusätzliche 360 Mio. EUR verloren - weil die Hersteller weniger Waren und Dienstleistungen von den Lieferanten beziehen, was zu einem Dominoeffekt in anderen Bereichen führt.

Dem Bericht zufolge, der heute vom HABM über die Europäische Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums herausgegeben wurde,  führt diese Art von Fälschungen in der EU außerdem jährlich zu einem Verlust von bis zu 150 Mio. EUR bei den Staatseinnahmen. Dies betrifft unter anderem Steuern, Sozialabgaben und die Mehrwertsteuer, die von den Herstellern und Lieferanten von gefälschten Waren nicht gezahlt werden.

Der Präsident des HABM, António Campinos, erklärte dazu: „Jeden Tag treiben Millionen von Menschen in der EU Sport. Wenige wissen jedoch von dem wirtschaftlichen Schaden, der in ihren Mitgliedstaaten und in der EU insgesamt durch gefälschte Sportartikel entsteht. Mit dieser Reihe von Berichten untersuchen wir die Auswirkungen von Fälschungen in den verschiedenen Branchen im Hinblick auf entgangenen Gewinn und Arbeitsplatzverluste; damit wollen wir den politischen Entscheidungsträgern und den EU-Bürgern ein vollständiges Bild vermitteln.“

Der heutige Bericht ist der dritte einer Reihe von Studien des HABM zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von Fälschungen in den Wirtschaftszweigen in der EU im Hinblick auf Arbeitsplatz- und Einnahmeverluste. Im Juli wurde ein Bericht über die wirtschaftlichen Folgen von Fälschungen von Bekleidung, Schuhen und Accessoires (einschließlich Sportbekleidung) herausgegeben, und im März veröffentlichte das HABM die erste Studie dieser Reihe über die wirtschaftlichen Auswirkungen von Fälschungen von Kosmetikartikeln und persönlichen Pflegeprodukten. Jeder Bericht konzentriert sich auf eine bestimmte Branche, die für Fälschungen anfällig ist.

 


 
Um technische Funktionen zur Verbesserung Ihrer Nutzererfahrung zu unterstützen, verwenden wir auf unserer Website Cookies. Darüber hinaus nutzen wir Webanalyse-Dienste. Weitere Informationen finden Sie hier