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Netzwerk der EU-Agenturen

Das Netzwerk der EU-Agenturen wurde von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und den Organen und Einrichtungen der EU errichtet und mit speziellen rechtlichen, technischen oder wissenschaftlichen Aufgaben betraut. Die Agenturen bieten faktengestützte Beratung und tragen so zur Gestaltung von fundierten politischen Maßnahmen und Rechtsvorschriften auf EU- und nationaler Ebene bei.

Die Arzneimittel, die wir einnehmen, die Lebensmittel, die wir essen, die Chemikalien in unseren Produkten sind nur einige der Bereiche, in denen die EU-Agenturen täglich einen Beitrag zur Verbesserung des Lebens der europäischen Bürger leisten.

 

Die Arbeit der 45 dezentralen EU-Agenturen, die auf die verschiedenen EU-Mitgliedstaaten verteilt sind, hat tägliche Auswirkungen auf das Leben von 500 Millionen EU-Bürgern. Die Agenturen tragen zur Umsetzung von EU-Politiken in einem breiten Spektrum von Fachgebieten bei, darunter Gesundheit und Sicherheit, Freiheit und Recht, Innovation, Forschung und Wirtschaft sowie Verkehr und Satellitensysteme.

 

Forum der EU-Agenturen

Am 6./7. Dezember 2016 sind politische Entscheidungsträger sowie Vertreter der Industrie, der Zivilgesellschaft, der EU-Organe und der öffentlichen Verwaltung im Europäischen Parlament zu einer groß angelegten Konferenz zusammengekommen, die sich mit der Arbeit und dem Beitrag der 45 EU-Agenturen und gemeinsamen Unternehmen befasste.

Bei diesem Forum der Agenturen wurden zwei Untersuchungen vorgestellt, in denen die wichtigen Beiträge hervorgehoben wurden, die die Agenturen für das Leben der EU-Bürger leisten. Nach Angaben des ersten Berichts tragen die EU-Agenturen, deren Kosten sich auf 1,2 Mrd. EUR (weniger als 0,8 % des Gesamthaushalts der EU im Jahr 2015) belaufen, in erheblichem Maße zur erfolgreichen Umsetzung nahezu aller politischen Prioritäten der EU bei.

Schätzungen des zweiten Berichts zufolge müssten die Mitgliedstaaten rund 170 Mio. EUR jährlich aufwenden, um die Aufgaben zu übernehmen, die derzeit von sieben, für die Zwecke dieser Untersuchung ausgewählten Agenturen bewältigt werden. Wenn diese sieben Agenturen keine Dienstleistungen für Unternehmen, die im EU-Binnenmarkt tätig sind, erbrächten, könnte dies Kosten in Höhe von 1 Mrd. EUR pro Jahr für die Wirtschaft nach sich ziehen.

Zu den hochrangigen Rednern auf dem Forum der Agenturen zählten die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Mairead McGuinness, die ehemalige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Kristalina Georgieva, und der ehemalige Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy.

 

EFSA übernimmt Vorsitz des Netzwerks der EU-Agenturen

Am 2. März 2017 übernahm die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Parma (Italien) den Vorsitz des Netzwerks der EU-Agenturen.

Die EFSA wird den Vorsitz bis März 2018 in enger Zusammenarbeit mit der sogenannten Troika führen, der die vorangegangenen Vorsitze – EUIPO (2016) und Eurofound (2015) – und die dem Netzwerk zugehörigen Agenturen angehören.

Seit seiner Einrichtung hat das Netzwerk die dezentralen Agenturen und gemeinsamen Unternehmen der EU in Bezug auf Governance und Ressourcenmanagement unterstützt und ihnen so geholfen, den EU-Bürgern zahlreiche bessere Dienste in rechtlichen, technischen und wissenschaftlichen Angelegenheiten anzubieten. Das EU-Netzwerk wurde von den Leitern der Agenturen ins Leben gerufen, um einen koordinierten Ansatz für Informationsaustausch und zur Abstimmung gemeinsamer Positionen zu ermöglichen.

Letzte Seite aktualisiert 30-06-2017